Ausstellungen
Werner Seelenbinder – Ringer, Kommunist, Staatsfeind
Vom 18. bis 31. Oktober 2025 zeigte das Willi-Dickhut-Museum in Gelsenkirchen eine Ausstellung über den Ringer Werner Seelenbinder (1904–1944).
Er war sechsmal Deutscher Meister im Halbschwergewicht, gewann Medaillen bei Europameisterschaften und belegte bei den Olympischen Spielen 1936 den vierten Platz. 2008 wurde er in die „Hall of Fame des deutschen Sports“ aufgenommen.
Als überzeugter Kommunist verband Seelenbinder seinen Spitzensport mit antifaschistischem Widerstand. Er nutzte seine internationalen Kontakte für illegale antifaschistische Arbeit, wurde 1942 von der Gestapo verhaftet und nach zwei Jahren Haft und Folter 1944 hingerichtet.
Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948
„Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ – das ist der Titel einer hervorragenden Ausstellung, 2008 konzipiert und vertrieben vom Verein „Flüchtlingskinder im Libanon e.V.“.
Das Willi-Dickhut-Museum hat diese Ausstellung zu einer Veranstaltung der MLPD zur Nakba am 14. Mai 2025 in Gelsenkirchen ausgeliehen und gezeigt.


Die Kirow-Werke in Sankt Petersburg in der russischen Revolution
Aus dem Museum der Kirov-Werke (Putilov-Werke) in Sankt Petersburg.
Diese Sonderausstellung war eine Besonderheit:
Sie umfasst vier große Tafeln zur Geschichte der maßgeblichen revolutionären Rolle der Arbeiter des riesigen Putilow-Werkes in Sankt Petersburg. Sie wurden aus Anlass des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution für das Museum der Kirov-Werke (so heißen die Putilow-Werke inzwischen) erstellt.
Anläßlich eines Besuches in Sankt Petersburg im August 2017 stellte die Museumsleitung die Dateien dieser Tafeln dem Willi Dickhut Museum zur Verfügung.
