„Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ – das ist der Titel einer hervorragenden Ausstellung, 2008 konzipiert und vertrieben vom Verein „Flüchtlingskinder im Libanon e.V.“. Das Willi-Dickhut-Museum hat diese Ausstellung zu einer Veranstaltung der MLPD zur Nakba am 14. Mai 2025 in Gelsenkirchen ausgeliehen und gezeigt.
Kategorie: Allgemein
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Werner Seelenbinder – Ringer, Kommunist, Staatsfeind
Vom 18. bis zum 31. Oktober 2025 zeigte das Willi-Dickhut-Museum in Gelsenkirchen eine Ausstellung über den in den 1920er und 1930er Jahren weltberühmten Ringer Werner Seelenbinder (1904-1944). Er war sechs mal Deutscher Meister im Halbschwergewicht, stand zweimal bei den Europameisterschaften auf dem Treppchen und war Vierter bei der Olympiade 1936. 2008 wurde er in die „Hall of Fame des deutschen Sports“ aufgenommen.
Bemerkenswert an ihm ist seine bewusste Verknüpfung von Spitzensport und antifaschistischer Arbeit gegen den Hitler-Faschismus: Als überzeugter Kommunist benutzte er seine internationalen Sportkontakte für die illgale internationalistische antifaschistische Arbeit. 1942 wurde er von der Gestapo deswegen gefasst, 2 Jahre in KZs und Zuchthäusern gefoltert und schließlich 1944 mit dem Fallbeil enthauptet. Im Jahr 2024 wurde der 80. Jahrestag seiner Hinrichtung bundesweit in den Medien gewürdigt, insbesondere in seiner Heimatstadt Berlin.
Professor Dr. Oliver Rump hat diese Ausstellung gemeinsam mit seinen Studenten an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin erstellt. Sie wurde inzwischen 13 Mal überwiegend im Osten Deutschlands präsentiert. Professor Dr. Rump freut sich, dass sie jetzt auch erstmals in Westdeutschland zu sehen ist:
- Ort: Bistro im Kulturssaal der Horster Mitte, Schmalhorststraße 1, Gelsenkirchen
- Vernissage: Samstag, der 18. Oktober, 16:00 Uhr mit Professor Dr. Rump. Im Anschluss besteht die Gelegenheit für ein Pressegespräch.
- Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Donnerstag 13 bis 15:00 Uhr, Mittwoch 15 bis 19:00 Uhr, Freitag ab 17:00 Uhr – und nach Vereinbarung
- Finissage als abendfüllende Abschlussveranstaltung: Freitag, 31. Oktober 18:00 Uhr (Saalöffnung 17:30 Uhr): mit Fingerfood, Vortrag von Professor Rump, Vorführungen von Kampfsportgruppen, antifaschistischen Liedern mit dem Ruhrchor.
- Der Eintritt ist jeweils frei. Um Spenden zur Finanzierung der Kosten wird gebeten. Eine Spendensammlungen bei der crowdfunding-Plattform betterplace ergab einschließlich Barspenden bisher fast 1400 €.
Eindrücke von der Vernissage
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Satzung
§ 1 Name und Sitz des Vereins
- Der Verein trägt den Namen „Willi-Dickhut-Stiftung e.V.”. Er wird in das Vereinsregister eingetragen.
- Sitz des Vereins ist Gelsenkirchen.
- Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Ziel und Zweck des Vereins
- Ziel und Zweck des Vereins ist die Förderung des Andenkens an Willi Dickhut und die Pflege seines Lebenswerkes. Dazu betreibt der Verein u.a. das Willi-Dickhut-Museum. Der Verein hat sich zur Aufgabe gestellt, das theoretische und politische Werk des wissenschaftlichen Sozialisten und Arbeiterführers Willi Dickhut im Kontext der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung zu erfassen, zu bewahren und einer interessierten Öffentlichkeit zu bildungspolitischen und wissenschaftlichen Zwecken zur Verfügung zu stellen.
- Der Satzungszweck wird u.a. verwirklicht durch:
- Wissenschaftliche Tagungen zur Rolle Willi Dickhuts in der Entwicklung von Theorie und Geschichte der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung
- Einrichtung einer Studienstätte
- Einrichtung einer Dauerausstellung mit Exponaten zu Leben und Werk Willi Dickhuts
- Kontakt und wissenschaftlicher Austausch zu ähnlichen Einrichtungen und Institutionen der Arbeiterbildung und Arbeiterbewegung
- Ein Mitglieder-Zirkular
§ 3 Gemeinnützigkeit
- Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
- Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
- Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
- Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 4 Mitgliedschaft
- Der Verein besteht aus ordentlichen und fördernden Mitgliedern.
- Mitglied werden können nur natürliche Personen, die die Zielsetzung des Vereins unterstützen. Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt auf schriftlichen Antrag durch Beschluß des Vorstandes.
- Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.
- Die Mitgliedschaft endet durch den Tod des Mitglieds, durch Austritt oder Ausschluß. Die Mitglieder sind berechtigt, mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Kalenderjahres, schriftlich ihren Austritt zu erklären.
- Der Ausschluß eines Mitglieds kann durch die Mitgliederversammlung ausgesprochen werden, wenn ein Mitglied gegen die Vereinsinteressen verstößt. Der Antrag auf Ausschluß eines Mitglieds muß mindestens eine Woche vor seiner Bearbeitung allen Mitgliedern durch den Vorstand schriftlich im Wortlaut bekanntgemacht werden.
§ 5 Pflichten der Mitglieder
Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele des Vereins zu fördern und die von der Mitgliederversammlung festgesetzten Mitgliedsbeiträge zu entrichten.
Die ordentlichen Mitglieder müssen darüber hinaus an der Erfüllung der dem Verein obliegenden Aufgaben aktiv mitwirken.§ 6 Vereinsmittel und Vereinsvermögen
- Die Mittel des Vereins werden aufgebracht durch Beiträge, Spenden und öffentliche Mittel.
- Die Vereinsmittel werden grundsätzlich zeitnah für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet.
§ 7 Vereinsorgane
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
§ 8 Mitgliederversammlung
- Die ordentlichen Mitglieder des Vereins bilden die Mitgliederversammlung.
- Der Vorstand beruft die Versammlung unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich mit Angabe der Tagesordnung und aller Beschlußanträge ein. Der Vorstand ist berechtigt, diese Frist bei besonderer Eilbedürftigkeit bis auf sieben Tage abzukürzen.
- Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Außerdem ist sie vom Vorstand einzuberufen, wenn ein Fünftel (1/5) der ordentlichen Mitglieder oder ein Zehntel (1/10) aller Mitglieder dies schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.
- Die Versammlung wählt den Versammlungsleiter. Fördermitglieder haben Rederecht, jedoch kein Stimmrecht.
§ 9 Aufgaben der Mitgliederversammlung
- Der Mitgliederversammlung als oberstem Organ obliegen Beratung und Beschlußfassung über alle Vereinsangelegenheiten, die nicht dem Vorstand übertragen sind.
- Die Mitgliederversammlung wählt aus den ordentlichen Mitgliedern den Vorstand und den Kassier und beruft diese ab. Sie überprüft ihre Tätigkeit. Die Mitgliederversammlung wählt einen Kassenprüfer, der die satzungsgemäße Verwendung der Gelder überprüft.
- Die Mitgliederversammlung beschließt über die Beiträge gem. § 4, Abs.3.
- Der Vorstand legt der Mitgliederversammlung den Jahresbericht und den Jahresabschluß vor.
- Die Mitgliederversammlung beschließt über die Entlastung des Vorstandes und des Kassiers.
§ 1o Beschlüsse der Mitgliederversammlung
- Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig. Die Beschlußfähigkeit wird zu Beginn der Versammlung unmittelbar nach der Wahl des Versammlungsleiters und des Protokollführers festgestellt. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlußfähig, beruft der Vorstand binnen drei Wochen eine neue Mitgliederversammlung ein.
- Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme.
- Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, soweit diese Satzung nicht etwas anderes vorschreibt.
- Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, welches vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
§ 11 Der Vorstand
- Der Vorstand besteht aus drei Personen. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder.
- Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Er führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er beschließt insbesondere über die Tätigkeit zur Verwirklichung des Vereinszwecks.
- Die Amtszeit des Vorstands beträgt zwei Jahre. Die Wiederwahl ist möglich.
- Der Vorstand wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden sowie den Stellvertreter.
- Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vom Vorsitzenden des Vorstands oder seinem Stellvertreter vertreten. Der Stellvertreter wird im Innenverhältnis angewiesen, von seiner Einzelvertretungsbefugnis nur im Falle der Verhinderung des Vorsitzenden Gebrauch zu machen.
- Der Vorstand kann eine geeignete, dem Vorstand auch nicht angehörende Person mit der Geschäftsführung beauftragen und für diese Tätigkeit ein angemessenes Entgelt zahlen.
§ 12 Satzungsänderung
Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln (2/3), die Änderung des Vereinszwecks bedarf einer Mehrheit von vier Fünfteln (4/5) der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder der Mitgliederversammlung.
§ 13 Auflösung des Vereins
- Die Auflösung des Vereins bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln (2/3) der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder in einer besonders zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung.
- Die Auflösung und Liquidation betreibt der vertretungsberechtigte Vorstand.
- Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die „Gesellschaft zur Förderung wissenschaftlicher Studien zur Arbeiterbewegung e. V.“, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
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Stiftung und Spenden
Der Verein fördert das Andenken an Willi Dickhut. Sein Beitrag zur deutschen und internationalen Arbeiterbewegung wird der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Im Mittelpunkt der Vereinstätigkeit stehen der Aufbau und Ausbau des Willi-Dickhut-Museums und die wissenschaftliche Befassung mit dem Lebenswerk Willi Dickhuts.
Fördermitgliedschaft
Wer sich für Leben und Werk Willi Dickhuts interessiert und das Museum unterstützen möchte, kann dem als gemeinnützig anerkannten Verein Willi-Dickhut-Stiftung e.V. beitreten.
Mitglieder werden regelmäßig über die Aktivitäten des Vereins informiert, haben freien Eintritt ins Museum und können kostenlos Bücher sowie andere Medien ausleihen. Der Mindestbeitrag beträgt 30 € im Jahr.
Weitere Informationen sind der Satzung zu entnehmen.
Kontakt
Willi Dickhut Stiftung e.V.
Schmalhorststraße 1
45899 Gelsenkirchen
Telefon: 0209 / 1771220
E-Mail: info@willi-dickhut-museum.de
Webseite: www.willi-dickhut-museum.de
YouTube: www.youtube.com/@Willi-DickhutMuseum
Spendenkonto
Commerzbank Gelsenkirchen
Konto-Nr.: 6816789
BLZ: 42040040
IBAN: DE75 4204 0040 0681 6789 00
BIC: COBADEFFXXX
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Hörbücher
1920 – Lieder der Märzrevolution [Beyer, Frank, u.a.]
Das Beste aus 15 Jahren Kabarett 1995 – 2009 [Rogler, Richard u.a.]
Das Kapital, 1. Band: Kritik der Politischen Ökonomie [Marx, Karl]
Das Kommunistische Manifest [Marx, Karl]
Das Verlies [Franz, Andreas]
Der Flug der Störche [Grange, J. C.]
Der Gast aus dem Ofenrohr [Yesilöz, Yuzuf]
Der Gefangene [Grisham, John]
Der geheime Schlüssel zum Universum [Hawking, Stephen]
Der Schwarm [Schätzing, Frank]
Die CIA und die Kriege der USA [Bülow, Andreas von]
Die drei ??? [Blanck, Ulf]
Die Frauen von London [Waters, Sarah]
Die Gewehre der Frau Carrar [Brecht, Bertolt]
Die Kinder aus Nr. 6 [Tetzner, Lisa]
Die Kinder von Eden [Follett, Ken]
Die rote Antilope [Mankell, Henning]
Die rote Zora und ihre Bande [Held, Kurt]
Die Säulen der Erde Teil 1 [Follett, Ken]
Die Säulen der Erde Teil 2 [Follett, Ken]
Die schwarzen Brüder [Tetzner, Lisa]
Die Tage der Commune Teil 1 [Brecht, Bertolt]
Die Tage der Commune [Brecht, Bertolt]
Die Tote in der Bibliothek [Christie, Agatha]
Dimitroff im Reichstagsbrandprozess [Originaldokumente]
Dshamilja [Aimatov, Tsch.]
Eine Woche voller Samstage [Maar, Paul]
Galileo Galilei [Brecht, Bertolt]
Glennkill [Swann, Leonie]
Göring im Kreuzverhör [Originaldokumente]
Herr Puntila, Pauken und Trompeten [Brecht, Bertolt]
Hexe Lilli und das Geheimnis der Mumie [Knister]
Hilmar Thate singt Brecht
Immer dieser Michel [Lindgren, Astrid]
Karl Marx [Wheen, Francis]
Karl Valentins wahrhaftige Weltbetrachtung [Valentin, Karl]
Krabat [Preußler, Otfried]
Kultkiste Eifelkrimis [Berndorf, Jacques]
Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch [Lewycka, Marina; Satire]
Leben des Galilei Teil 1 [Brecht, Bertolt]
Leben des Galilei Teil 2 [Brecht, Bertolt]
Leben des Galilei Teil 3 [Brecht, Bertolt]
Manifest der Kommunistischen Partei [Marx, Karl]
Moby Dick [Melville, Herman]
Mord unter Palmen [Rendell, Ruth u.a.]
Mutter Courage und ihre Kinder [Brecht, Bertolt]
Mutter Courage und ihre Kinder Teil 2 [Brecht, Bertolt]
Rollende Steine [Pratchett, Terry]
Ruhrtour [WDR]
Sakrileg [Brown, Dan]
Schändung [Adler-Olsen, Jussi]
Steffi und Micha: Unternehmen Zeltlager [Gärtner, Monika]
Tiefe [Mankell, Henning]
Urmel aus dem Eis [Kruse, Max]
Verblendung [Larsson, Stieg – Thriller, gelesen von Dietmar Bär]
Verkauftes Sterben [Zweyer, Jan]
Weit Draußen [Conrad, Joseph u.a.]
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Dokumentarfilme
25 Jahre MLPD
7 Tage im Oktober [Opelstreik 2004]
900 Tage von Leningrad [russischer Dokumentarfilm, 2004]
Albtraum Atommüll [Film von Eric Guéret über Umweltbelastung durch Atommüll]
Alltag in China 1, Volkskommune [Film von Felix Greene über China in der Kulturrevolution]
Alltag in China 2, Gesundheit für alle [Film von Felix Greene über China in der Kulturrevolution]
Alltag in China 3, Vertrauen in die eigene Kraft [Film von Felix Greene über China in der Kulturrevolution]
Alltag in China 4, Armee des Volkes [Film von Felix Greene über China in der Kulturrevolution]
Alltag in China 5, Neue Wege der Erziehung [Film von Felix Greene über China in der Kulturrevolution]
Angeklagt: 30 Jahre Verrat am Sozialismus [BRD 1986, Das internationale Tribunal 1986 in Hamburg]
Aus Eysen Flossen zu Pergen Gossen [Film über Maxhütte in Oberbayern]
Brigadistas [D 2007, Brigadisten im Spanischen Bürgerkrieg, Film von Daniel Burkholz – nur interner Gebrauch]
Das Atomzeitalter [D 2011, Film über die Kernenergie]
Deadly Dust, Todesstaub [Über den Einsatz von radioaktiven Urangeschossen]
Der Fall Liebknecht/Luxemburg
Der Geist des Geldes
Der letzte Tag des Salvador Allende [zum Sturz von S. Allende 1973 in Chile]
Der Mann mit der Kamera [sowjetischer Experimentierfilm]
Der unvergessene Krieg 1 [amerikanische Serie über die Sowjetunion im II. Weltkrieg, mit Burt Lancaster. Einführung, Die Schlacht um Moskau, Leningrad, Nach Osten]
Der unvergessene Krieg 2 [Die Verteidigung von Stalingrad, Überleben in Stalingrad, Die Panzerschlacht von Kursk, Kaukasus]
Der unvergessene Krieg 3 [Krieg in der Arktis, Befreiung der Ukraine, Befreiung Weißrusslands, Vom Balkan nach Wien]
Der unvergessene Krieg 4 [Polen, Die Alliierten, Die Schlacht um Berlin]
Der unvergessene Krieg 4 [Polen, Die Alliierten, Die Schlacht um Berlin]
Deutsche Realisten – die Kunst der DDR, Bernhard Heisig
Deutsche Realisten – die Kunst der DDR, Wolfgang Mattheuer
Deutsche Realisten – die Kunst der DDR, Harald Metzkes
Deutsche Realisten – die Kunst der DDR, Willi Sitte
Deutsche Realisten – die Kunst der DDR, Werner Tübke
Die Deutsche II -1: Karl der Große und die Sachsen
Die Deutsche II -2: Friedrich II. und der Kreuzzug
Die Deutsche II -3: Hildegard von Bingen und die Macht der Frauen
Die Deutsche II -4: Karl IV. und der schwarze Tod
Die Deutsche II -5: Thomas Müntzer und der Krieg der Bauern
Die Deutsche II -6: August der Starke und die Liebe
Die Deutsche II -7: Karl Marx und der Klassenkampf
Die Deutsche II -8: Ludwig II. und die Bayern
Die Deutsche II -9: Rosa Luxemburg und die Freiheit
Die Deutsche II -10: Gustav Stresemann und die Republik
Die Generatorenfabrik, Volkskommune [Film von Joris Ivens über China in der Kulturrevolution]
Die Generatorenfabrik – Kurzfassung [Film von Joris Ivens über China in der Kulturrevolution]
Die Konterrevolution [Dokumentarspiel über den Kapp-Putsch, D 2011]
Die Weimarer Republik 1918 – 1933 [D 2005, Friedrich Ebert Stiftung]
Enjoy Poverty [Zynischer Film über die Armut im Kongo]
Eritrea – die hartnäckige Revolution [Eritrea 1987, 25 Jahre Befreiungskampf in Eritrea]
Erklär mir mal … das Universum
Flow – Wasser ist Leben [Wasser als Profitquelle für Konzerne]
Gasland [Fracking in den USA und seine Folgen]
Gedenkfeier Willi Dickhut
Geschichte Palästinas [deutsch, Daten-CD]
Geschichte Palästinas [frz, engl, ital. Daten-CD]
Gui le mani [Dokumentation über Eisenbahnerstreik in der Schweiz 2008]
Huckinger März[Streik bei Mannesmann Huckingen gegen die Hüttenschließung]
Karl Marx [Dokumentarfilm zum 125. Todestag von K. Marx, von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegeben]
Keiner schiebt uns weg [Rheinhausen-Film 1]
Klaus Wilderhahn, Fim 1[1965 – 1981, Musik in ihrem sozialen Umfeld]
Klaus Wilderhahn, Fim 2[1967 – 1987, Auseinandersetzungen am und um den Arbeitsplatz]
Klaus Wilderhahn, Fim 3[1967 – 1990, Hamburg; u.a. über den Hamburger Aufstand 1993]
Klaus Wilderhahn, Fim 4[1974 – 1984, über Macht in den Medien]
Klaus Wilderhahn, Fim 5[1966, 1975 und 1990]
Kunst für Millionen – Hof der Pachteinnahme [D 2011, Film über Tonfigurengruppe im sozial. China]
La Commune [Spiel- und Dokumentarfilm über die Pariser Kommune 1871]
Land unter Strom [Staudämme in Mittelamerika]
Madrid before Hanita [300 Juden gegen Franco; jüdische Freiwillige in den Internationalen Brigaden im spanischen Bürgerkrieg]
Mallorca
Mao – Eine chinesische Geschichte [Biographie in 4 Teilen mit Aufnahmen aus verbotenen Archiven]
Mao Zedong [Nur auf chinesisch, aber sehr beeindruckendes Bildmaterial]
MLPD- Meine Partei [Perspektive Video 1992]
Monsanto, mit Gift und Genen [Film über die Machenschaften des weltweit größten Saatgutherstellers]
Mythos für Millionen [VW Käfer]
Operationen unter falscher Flagge [2011, v. Bülow über die Terrorlügen der US-Geheimdienste]
Planet Erde [BBC-Reihe; Naturporträt der Erde]
Projekt Kohle – Ein Einstieg in die Chemie [Veredelungsverfahren der Steinkohle, D 2009]
Rastros del Corbón – Kohlespuren
Rote Arktis – Die Eroberung des Nordpols [SU 1937, Dokumentarfilm über eine Nordpolexpedition]
Salz der Erde (Dokumentation über ein Grubenunglück in New Mexiko)
Septemberweizen [Film von Peter Krieg über die kapitalistische Nahrungsmittelproduktion]
Skandinavien und Osteuropa [Norwegen, Schweden, Finnland]
Solingen – eine historische Stadtrundfahrt [Filme aus den 1920er und 1930er Jahren]
Spanischer Bürgerkrieg – verschiedene Filme [Arte 1996, Spanische Erde, Die Woche vor 50 Jahren, etc.]
Spurensuche der DDR – Die Stasi-Diktatur der SED [Perspektive-Video 1990 über den bürokratischen Kapitalismus in der DDR]
Stalin – Der Mythos – Der Kriegsherr – Der Tyrann [D 2005 Dokumentarfilm antikommunistischer Methoden von Guido Knopp / ZDF]
Strajk Teil 1 [Dokumentarfilm über den Streik auf der Zeche Budryk (Dez. 2007 bis Jan. 2008)]
Strajk Teil 2 [Dokumentarfilm über den Streik auf der Zeche Budryk (Dez. 2007 bis Jan. 2008)]
The Devil’s Miner – Berg des Teufels [Spiel-/Dokumentarfilm über Bergbau in Bolivien]
The red sea [Unterwasserwelt am Roten Meer]
The Spanish Earth [Joris Evens über den Spanischen Bürgerkrieg]
Um uns selber müssen wir uns selber kümmern [Achtmonatiger Kampf in Bischofferode in Thüringen 1993]
Umweltschutz in der VR China [Holger Strohm, Daten-CD]
Verschiedene Filme zum Spanischen Bürgerkrieg
Vom Neandertal zur Weltwirtschaft [BRD Perspektive-Video 1990, Der geographische Faktor in der Geschichte des Menschen]
Weltenfilmer / Dokumentarfilme von Joris Ivens 1912 – 1988 [Kassette mit Begleitbuch] Regen / Borinage / Spanische Erde / Die 400 Millionen / 3 Filme aus Yü Gung / Geschichte des Winds
Wenn ich in die Tiefe schaue [Dokumentation „Menschen und Moorlager im Emsland“, DIZ Papenburg 1993]
Wir geh’n nach vorn [Rheinhausen-Film]
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Spielfilme
10 Tage, die die Welt erschütterten [Ein Spielfilm über die Oktoberrevolution]
1492 – die Eroberung des Paradieses [mit Gerard Depardieu als Columbus]
A Little Trip toHeaven [Krimi, 2008]
Animal Farm [UK 1951/54, Film von George Orwell]
Attentat auf Richard Nixon [US-Spielfilm mit Sean Penn]
Auf der Sonnenseite [Defa-Film mit Manfred Krug, 1961]
Ay, Carmela [Film über den spanischen Bürgerkrieg in italienischer Sprache]
Battle on Shangganling Mountain [Spielfilm über den Koreakrieg]
Bella Martha [Spielfilm mit Martina Gedeck]
Bittersüße Schokolade [Spielfilm über die Mexikanische Revolution]
Blockade – 900 Tage in der hölle von Leningrad [Russischer Spielfilm über den II Weltkrieg, gedreht 1973 und 1978, mit dokumentarischen Teilen, 4 DVD]
Blood Diamands [Film über Diamanten und bürgerkrieg in afrika- mit Leonardo di Caprio]
Brennende Erde [US-Spielfilm über den Atombombenabwurf in Hiroshima]
Brennende Ruhr [Film über den Kapp-Putsch, nach dem Roman von K. Grünberg]
Cabaret [Musical, das Anfang der 30er Jahre in Berlin spielt, mit Liza Minelli]
Che – Revolucion [Spielfilm über das Leben Che Guevaras von Steven Soderbergh]
Chicago [Musical mit Renee Zellweger und Catherine Zeta-Jones]
Cobra Verde [Spielfilm mit K. Kinski über den Niedergang des Kolonialismus in Afrika]
Das China Syndrom [USA 1979, Spielfilm von 1979 über GAU im Atomkraftwerk]
Das elfte Jahr [Stummfilm aus der sozialistischen Sowjetunion]
Das Haus in der Carroll Street [McCarthy-Ära in den USA]
Das Lied der Matrosen [Defa-Spielfilm zur Novemberrevolution 1918/19]
Das Mädchen mit dem Perlenohrring [Spielfilm aus der Zeit des niederländischen Malers Jan Vermeer]
Das Massaker von Katyn [Polen 2009, Antikommunistischer Spielfilm über Polen im II.Weltkrieg]
Das neue Babylon [SU 1929, Stummfilm über die Pariser Kommune mit Musik von Schostakowitsch]
Das Projekt des Ingenieurs Pright [SU 1918, sowjetischer Film zu neuer Energie]
Das Salz der Erde [Film über Bergarbeiterfrauen beim Streik in New Mexico]
Das Urteil von Nürnberg [US-Spielfilm über die Nürnberger Prozesse gegen führende Faschisten 1946]
Das Wiegenlied vom Todschlag [Spielfilm über die Abschlachtung der nordamerikanischen Indianer]
Defiance [Spielfilm mit Daniel Craig]
Der aufrechte Gang Teil 3 [Arbeiterspielfilmreihe von Christian Ziewer]
Der große Diktator [Charlie Chaplin]
Der Leopard [Italien 1963, Film von Visconti über den italienischen Freiheitskampf 1860]
Der Mann mit der Kamera [SU 1929, sowjetischer Experimentierfilm von D. Vertov]
Der Obrist und die Tänzerin [Polit-Thriller über Südamerika von John Malkovich]
Der Rat der Götter [Spielfilm über die IG Farben]
Der Räuber Hotzenplotz [Kinderfilm – mit Gert Fröbe]
Der schwarze Korsar [Piratenfilm mit Kabir Bedir]
Der schwarze Seeteufel [Klassischer Piratenfilm]
Der Seerosenteich [Deutscher Spielfilm, 2006]
Der Untertan [Defa-Spielfilm zum Roman von H. Mann über den Wilhelminismus]
Der Zementgarten
Die Abenteuer des Till Ulenspiegel [DDR-Film von 1956 mit Gérard Philippe]
Die Entführer lassen grüßen [französische Gaunerkomödie von Claude Lelouche]
Die Fahne von Kriwoj Rog [DDR 1967, II. Weltkrieg in Polen]
Die Gerechten von Kummerow
Die Heiden von Kummerow
Die Helden von Eisenheim [Eine Kommödie über das Ruhrgebiet]
Die Kinder aus Nr. 67 [Kinder- und Jugendfilm über die Anfänge des Faschismus]
Die Legende des Zorro [in der Mexikanischen Revolution steht Zorro auf der Seite der Bauern]
Die letzten Tage von Sankt Petersburg [Film von W. Pudowkin über die Oktoberrevolution, 1927]
Die Luftbrücke [Deutscher Fernsehfilm von 2010]
Die Mutter [Aufführung des Theaterstücks von B. Brecht 1970, mit Therese Giehse]
Die Reifeprüfung [Spielfilm mit Dustin Hoffman und der Musik von Simon and Garfunkel]
Die rote Zora [Kinder- und Jugendfilm]
Die Wolke [Liebe und Super-GAU im AKW]
Don Camillo und Peppone [Alle drei Filme in einer Kassette]
Dracula [Spielfilm von Mel Brooks]
Ein sechstel der Erde [Ein filmisches Manifest ausdem Jahre 1926 aus Russland]
Eisenstein, Meisterwerke [Filme Panzerkreuzer Potemkin, Oktober, Alexander Newski und Iwan der Schreckliche des Regisseurs Sergej M. Eisenstein]
El Lobo – der Wolf [spanischer Film über den Kampf der Basken]
Endgame [US-Film über das Ende der Apartheid in Südafrika]
Ernst Thälmann [Zwei Defa-Spielfilme zu Leben und Kampf von Thälmann]
Erziehung durch Dienstmädchen [Erfahrungen eines Jungen beim Ruhrkampf 1920]
Explosion in Kuba [mit Sean Connery ;US-Film über die Revolution in Kuba]
Fahrraddiebe [italienischer Spielfilm über Armut in der Nachkriegszeit]
Frida [Spielfilm über die mexikanische Malerin Frida Kahlo]
Fünf Patronenhülsen [DDR 1960, Film über den spanischen Bürgerkrieg]
George Orwell’s Animal Farm [Zeichentrickfilm nach George Orwell]
Germinal [Spielfilm über einen Bergarbeiterstreik in Frankreich nach dem Roman von E. Zola]
Hans Beimler, Kamerad [DDR-Fernsehfilm über den Kommunisten Hans Beimler]
Harold und Maude [mit Musik von Cat Stevens]
Harry Potter und der Feuerkelch
Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Harry Potter und der Halbblutprinz
Harry Potter und der Orden des Phönix
Harry Potter und der Stein der Weisen
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1 und 2 [2 DVDs]
Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Henry und June [USA 1990]
Herbstmilch [nach dem Roman von A. Wimscheider; II. Weltkrieg und Bäuerinnenleben auf dem Land]
Hunger auf Leben [D 2004, Spielfilm über das Leben der DDR-Schriftstellerin Brigitte Reimann]
Ich war 19 [DDR-Spielfilm von 1968 über die Zeit nach dem Faschismus]
Im Banne des Mondes
Im Busch von Mexiko [Deutsche Fernsehserie über das Leben des Schriftstellers Robert Traven, Regie Jürgen Goslar, 1967]
Karl Liebknecht [Zwei Defa-Spielfilme zu Leben und Kampf von Liebknecht]
Kick it like Beckham [Britische Komödie über Frauenfussball und Mädchengeheimnisse]
King’s Game [Dänischer Polit-Thriller]
Kletter-Ida [Kinder-Spielfilm, USA]
Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt? [ Film 1932 v. Brecht / Dudow]
Leningrad – die Blockade [mit Gabriel Byrne, Armin Mueller-Stahl]
Les Miserables [EU-Spielfilm 2005]
Liebe Mutter mir geht es gut, Teil 1 [Klassiker der Arbeiterfilme]
Lied für Argyris [Film über Massaker deutscher Faschisten in Griechenland 1944]
Long Walk Home [Spielfilm über die australischen Aborigines]
Lumumba 1 [ein afrikanischer Held, Kongo; deutsche Untertitel]
Lumumba 2 [Kongo, Unabhängigkeit]
Michel aus Lönneberga bringt die Welt in Ordnung [Kinderfilm – Astrid Lindgren]
Michel aus Lönneberga in der Suppenschüssel [Kinderfilm – Astrid Lindgren]
Moderne Zeiten [Charlie Chaplin]
Mohr und die Raben von London [Verfilmung Jugendbuch zu Karl Marx]
Moulin Rouge [Musical mit Nicole Kidman, USA 2001]
Nackt unter Wölfen [Spielfilm zum Widerstand im KZ Buchenwald]
Ocean’s Eleven [mit George Clooney und Brat Pitt]
Pancho Villa [Spielfilm über die mexikanische Revolution 1910-1917]
Panzerkreuzer Potemkin [Regisseur Eisenstein]
Queimada [Film über Kolonialismus und Neokolonialismus, mit Marlon Brando, Italien/Frankreich 1969]
Que viva Mexiko! [Regisseur Eisenstein]
Rapa Nui [Spielfilm über die Geschichte ozeanischer Stämme – Osterinsel]
Räuber Kneißl [über den „Bayerischen Robin Hood“, Originalton Süd mit deutschen Untertiteln]
Rauhreif [DDR-Film über die LPGs 1960, mit Manfred Krug]
Republik der Strolche [Defa-Film zum gleichnamigen Roman – stark beschädigt]
Rote Erde I-III [Bergarbeitersaga aus Ruhrgebiet n. d. Roman v. P. Stripp]
Rote Erde IV-VI [Bergarbeitersaga aus Ruhrgebiet n. d. Roman v. P. Stripp]
Schlacht um Algier [Algerien / Italien 1966, Film über den algerischen Befreiungskampf]
Schneeglöckchen blühen im September [Film von C. Ziewer über die Septemberstreiks 1969/70]
Schtonk [Spielfilm über die gefälschten Hitler-Tagebücher]
Schwesterlein, komm tanz mit mir [Thriller, USA 2003]
Silkwood [USA 1983, Spielfilm über Störfall in Plutoniumfabrik]
Sonnensucher [Spielfilm über Uranbergbau in der DDR 1950]
Spartacus [mit Kirk Douglas]
Spiel mir das Lied vom Tod [Westernklassiker]
Spur der Steine [Spielfilm mit Manfred Krug, DDR 1966]
Strike, Streik [Regisseur Eisenstein]
Sturm über Asien [Spielfilm von W. Pudowkin über den russischen Bürgerkrieg 1918]
Sweet Country [Chile 1973: ein US-Ehepaar wird in den Militärputsch verwickelt]
Tannöd [mit Monica Bleibtreu in ihrer letzten Rolle]
The Motocycle Diaries [Spielfilm über Che Guevera]
Theo gegen den Rest der Welt [mit Marius Müller-Westernhagen, D 1980]
Up in the Air [mit George Clooney]
Urmel aus dem Eis [Kinderfilm – Augsburger Puppenkiste]
Verblendung [Krimi von Stieg Larsson]
Verdammnis [Krimi von Stieg Larsson]
Verlockende Falle [Thriller mit Sean Connery und Catherine Zeta-Jones]
Vergebung [Krimi von Stieg Larsson]
Viva Maria [Spielfilm über die mexikanische Revolution 1910-17]
Viva Zapata! [Spielfilm über die mexikanische Revolution, mit Marlon Brando]
Ware für Katalonien [DEFA 1959, über eine westliche Schmuggelbande in der DDR]
Wer früher stirbt, ist länger tot [Bayerische Komödie für Kinder und Erwachsene]
Wie der Stahl gehärtet wurde [Spielfilm nach dem Roman von N. Ostrowski, UdSSR 1957]
Wo Du hingehst [nach dem Roman über den spanischen Bürgerkrieg „Grüne Oliven und nackte Berge“ von Eduard Claudius]
Zeuge einer Verschwörung [mit Warren Beatty]
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Benutzerordnung Willi Dickhut Bücherei
- Allgemeines
Die Willi-Dickhut-Bücherei ist eine öffentliche Bildungseinrichtung der Willi-Dickhut-Stiftung e.V. Sie steht in der Tradition der Arbeiterbewegung und richtet sich insbesondere aus als „Bücherei des wissenschaftlichen Sozialismus“. - Benutzerkreis
Aus vereinsrechtlichen Gründen ist der Verleih von Büchern und CDs / DVDs nur an Förder- oder Lesemitglieder zulässig. - Mitgliedschaft
3.1 Fördermitglieder der Willi-Dickhut-Stiftung e.V. sind automatisch auch Lesemitglieder.
3.2 Um Lesemitglied zu werden, ist ein ausgefülltes Antragsformular vorzulegen (Formular auf der Homepage ‚www.willi-dickhut-museum.de‘ im Internet oder als Papier im Museum). Bei Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 15. Lebensjahr ist die schriftliche Zustimmung der Eltern oder Erziehungsberechtigten erforderlich.
3.3 Nach der Anmeldung erhält jede/r Benutzer/in einen Leihausweis. Bei Wohnungswechsel wird um Mitteilung gebeten. - Verarbeitung personenbezogener Daten
Mit dem Eintritt als Mitglied speichert und verarbeitet die Willi-Dickhut-Bücherei folgende personenbezogene Daten: Familiennamen, Vornamen, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer sowie die Bankkontodaten des Mitgliedes für die Abwicklung der Beitragszahlung bei Bankeinzug. Es wird zugesichert, dass diese personenbezogenen Daten nicht weitergegeben und sicher aufbewahrt werden. Auf Wunsch bzw. nach zwei Jahren der Nichtinanspruchnahme der Bücherei werden die Daten gelöscht, sofern alle auf den Benutzernamen verbuchten Medien zurückgegeben sind. - Ausleihe
5.1 Jedes Lesemitglied kann pro Jahr bis zu 24 Bücher und 12 CDs / DVDs kostenfrei ausleihen.
5.2 Gegen Vorlage des Leihausweises werden Bücher vier Wochen. CDs, CD-ROMs, DVDs und Hörbücher werden eine Woche ausgeliehen. Fernleihe ist möglich. Das Rückporto trägt der Entleiher. Präsenzbestände werden grundsätzlich nicht verliehen. Die Ausleihe von DVDs und CD-ROMs über das Jahreskontingent hinaus ist kostenpflichtig und beträgt 1.50 € pro Woche.
5.3 Für Fotokopien aus Büchereibeständen (Nutzung zusammen mit der GSA) entstehen pro Seite Gebühren von 0.10 € für DIN A4; 0.20 € für DIN A3.
5.4 Die Leihfrist kann vor Ablauf auf Wunsch verlängert werden, wenn keine anderweitige Vorbestellung vorliegt.
5.5 Auszuleihende Medien können schriftlich oder online vorbestellt werden.
5.6 Die Ausleihe erfolgt ausschließlich zur persönlichen Benutzung und Bildung der Fördermitglieder der Willi-Dickhut-Stiftung e.V. und der Lesemitglieder der Willi-Dickhut-Bücherei, die Leihgebühr ist lediglich ein Unkostenbeitrag.
5.7 Die Willi-Dickhut-Bücherei ist berechtigt, entliehene Medien jederzeit zurückzufordern. - Behandlung von Medien
Im Interesse aller Benutzer sind die entliehenen Medien sorgfältig zu behandeln. Für beschädigte oder verloren gegangene Medien hat derjenige Ersatz zu leisten, auf dessen Leihausweis die Medien entliehen wurden. Die Ersatzbeschaffung wird durch die Bücherei vorgenommen und die Kosten in Höhe des Wiederbeschaffungswertes dem verantwortlichen Benutzer in Rechnung gestellt. - Jahresgebühr, Versäumnisentgelt, Gebühren
7.1 Die Monatsgebühr beträgt für einzelne Lesemitglieder 2 €, für Familien 3 €.
7.2 Die Jahresgebühr kann mit der Fördermitgliedschaft in der Willi-Dickhut-Stiftung e.V. verknüpft werden. Sie beträgt satzungsgemäß mindestens 30 Euro im Jahr und berechtigt zum kostenfreien Eintritt in das Willi-Dickhut-Museum und zur Nutzung der Bücherei.
7.3 Für Medien, die nach Ablauf der Leihfrist nicht zurückgebracht werden, ist eine Versäumnisgebühr zu entrichten, unabhängig davon, ob eine vorherige schriftliche Mahnung erfolgt ist.
7.4 Die Versäumnisgebühr beträgt 0.50 € je ausgeliehenem Medium und angefangener Woche. Nach einem Vierteljahr ist der Wert des Buches bzw. Mediums als Versäumnisgebühr zu entrichten.
7.5 Bei erfolgloser Mahnung werden die Medien mit dem Wert für die Wiederbeschaffung und den anfallenden Kosten in Rechnung gestellt. - Aufenthalt in den Büchereiräumen
Taschen und sonstiges Gepäck sind im Eingangsbereich zu verwahren. Für abhanden gekommene Gegenstände haftet die Willi-Dickhut-Stiftung e.V. nicht. Auf andere Beschäftigte des Hauses ist Rücksicht zu nehmen. Essen und Trinken ist innerhalb des Willi-Dickhut-Museums und der Büchereiräume nicht gestattet. Rauchen ist im gesamten Gebäude untersagt. - Ausschluss von der Benutzung
Personen, die gegen die Bestimmungen dieser Benutzungsordnung oder gegen die Anordnungen des Personals, die auf Grund des Hausrechts ergangen sind, verstoßen, können von der Benutzung der Willi-Dickhut-Bücherei ausgeschlossen werden.
- Allgemeines
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Biografie Willi Dickhut
1904
wurde ich als Sohn des Fuhrunternehmers Friedrich Dickhut geboren. Als ich vier Jahre alt war, verunglückte mein Vater tödlich. Meine Mutter mußte das Geschäft aufgeben und später in einem Betrieb arbeiten.1918
Nach achtjährigem Besuch der Volksschule trat ich eine dreijährige Lehre als Schlosser und Dreher an.1920
beteiligte ich mich an dem Generalstreik gegen den reaktionären Kapp-Putsch (als Lehrling).1921 (Januar)
organisierte ich mich im Deutschen Metallarbeiter-Verband (freie Gewerkschaft).1924
wurde ich zum ersten Mal wegen Teilnahme an dem großen Streik um den Acht-Stunden-Tag gemaßregelt.1927
wurde ich wegen Organisierung eines Streiks wieder gemaßregelt und auf die »Schwarze Liste« des Arbeitgeberverbands gesetzt.1926 – 30
war ich im Deutschen Metallarbeiter-Verband Mitglied der Leitung der Schlosserbranche. Infolge einer Spaltung des DMV in Solingen wurde ich Mitglied des »Einheits-Verbandes der Metallarbeiter« (kommunistische Gewerkschaft), der am 1. März 1933 von den Faschisten aufgelöst wurde. Während dieser Zeit war ich Mitglied der »Internationalen Roten Hilfe« und des Touristenvereins “Die Naturfreunde”.1926 (März)
trat ich in die Kommunistische Partei Deutschlands ein und wurde aktiver Funktionär: Aufbau von Betriebsgruppen und Herausgabe von Betriebszeitungen.1928/29
war ich acht Monate in der Sowjetunion (Ural) als Spezialist zur Einrichtung der Haarschneidemaschinen-Produktion tätig. In dieser Zeit war ich Mitglied der KPdSU.1929 – 1933
Nach meiner Rückkehr war ich bis 1933 arbeitslos.1929 – 33
Kampf gegen die rechte Brandler-Gruppe, die sich von der Partei abspaltete, Teilnahme an dem ersten Lehrgang der Parteischule des Bezirks Niederrhein, Unterbezirks-Agitprop-Leiter, dann Leiter des illegalen Apparats der Partei im Bergischen Land, dann Unterbezirks-Org-Leiter.1933
bei der Terrorwahl zum Stadtverordneten gewählt.1933 – 35
Schutzhaft in Solingen, Anrath, KZ Börgermoor, Düsseldorf und KZ Esterwegen. 1934 fünf Monate Vernehmung durch die Gestapo in Solingen, Leverkusen und Düsseldorf, schwere Mißhandlungen. Einleitung von gerichtlichen Verfahren, die 1935 niedergeschlagen wurden.1935
Nach der Haftentlassung habe ich mit anderen Genossen sofort die illegale Partei in Solingen, die kurz vorher von der Gestapo weitgehend zerschlagen war, neu aufgebaut und sie bis 1945 geleitet. Außerdem war ich seit 1940 Instrukteur für die illegale Partei im westlichen Teil des Ruhrgebiets.1938
Neun Monate Untersuchungshaft in Düsseldorf. Vom Sondergericht Hamm wurde ich dann zu einem Jahr, neun Monaten Gefängnis wegen Vorbereitung zum Hochverrat (illegale Betätigung 1931) verurteilt (verbüßt durch Untersuchungshaft und Schutzhaft).1944 (August)
erneut verhaftet, nach drei Monaten erhielt ich die Anklageschrift vom Volksgerichtshof Berlin. Anklage, Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung (darauf gab es nur Todesstrafe, besonders nach meiner Vorstrafe). Während des schweren Bombenangriffs auf Solingen (4./5.11.1944) flüchtete ich aus dem Gerichtsgefängnis und hielt mich außerhalb der Stadt verborgen.1945
Kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner kam ich illegal nach Solingen zurück, um die »Antifaschistische Aktion« (Antifa) zu organisieren, deren Sekretär ich war bis zum Verbot durch die amerikanische Militärpolizei.1945 – 1946
Aufbau der KPD, zuerst auf halblegaler Grundlage, dann (Oktober 45) offizielle Gründung; in dieser Zeit war ich 1. Kreissekretär der Partei.1946/47
Leiter der Wirtschaftsabteilung der KPD im Bezirk Niederrhein.1947 – 49
1. Kreissekretär in Remscheid.
1949 – 52
Leiter der Kader-Abteilung der Landesleitung Nordrhein-Westfalen, dann stellvertretender Leiter der Kader-Abteilung im Parteivorstand.1952 – 54
1. Kreissekretär in Solingen, dann kurze Zeit Leiter der Landesparteischule.
1955/56
1. Kreissekretär in Hagen.
1956 – 68
Betriebs- und Gewerkschaftsfunktionen: Vertrauensmann, Vertreter der IG Metall, Vorsitzender der Wohnbezirksgruppe, Delegierter des Orts- bzw. Kreis-Ausschusses des DGB und zwei Jahre Mitglied der Ortsverwaltung der IG Metall und des Ortsvorstands des DGB.1958
bei der Landtagswahl als Unabhängiger kandidiert, die Kandidatur wurde verboten, und ich wurde 1961 zu acht Monaten Gefängnis verurteilt mit Bewährung und Aberkennung des aktiven und passiven Wahlrechts für fünf Jahre. Folge: Aberkennung der Rechte als Verfolgter des Nazi-Regimes.1966
Wegen politischer Differenzen aus der KPD ausgeschlossen.1969 (Januar)
Mitglied der KPD/ML, Begründer und Verantwortlicher des theoretischen Organs REVOLUTIONÄRER WEG, Landesvorsitzender von Nordrhein-Westfalen (bis März 1970).1970 (März)
Vorsitzender der Landeskontrollkommission von Nordrhein-Westfalen.1970 – 72
Nach der Spaltung der KPD/ML führend beteiligt an der Zusammenarbeit zwischen der KPD/ML (Revolutionärer Weg) und dem KAB/ML und an ihrer Vereinigung zum KABD (Kommunistischer Arbeiterbund Deutschlands).1972
Führendes Mitglied des KABD und Verantwortlicher für das theoretische Organ REVOLUTIONÄRER WEG.1972-1976
Leiter der Zentralen Kontroll-Kommission des KABD.1976
Kampf gegen die Jacob-Liquidatoren.1977
Verteidigung der Mao Tsetung-Ideen gegen den Revisionisten Deng Hsiao-ping.1979
Verteidigung Mao Tsetungs gegen Enver Hoxha.1982
Mitglied der MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) und weiterhin Leiter der Redaktion des REVOLUTIONÄREN WEGs.1991
aus gesundheitlichen Gründen aus der Redaktion REVOLUTIONÄRER WEG ausgeschieden, die er 22 Jahre lang geleitet hatte. Unter seiner Leitung erschienen 24 Nummern des theoretischen Organs, die »Geschichte der MLPD«, Teil 1 und 2, sowie die »Sammelbände des Marxismus-Leninismus«.1992
erscheint im April unter seiner Leitung und bei Aufwendung seiner letzten Kräfte das Buch »Sozialismus am Ende?«.Am 8. Mai 1992 starb Willi Dickhut.
[Quelle: Sondernummer Rote Fahne 20/1992 vom 16.5.1992]
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Kontakt
Willi Dickhut Stiftung e.V.
Schmalhorststraße 1
45899 Gelsenkirchen
Telefon: 0209 / 1771220
E-Mail: info@willi-dickhut-museum.de
Webseite: www.willi-dickhut-museum.de
YouTube: www.youtube.com/@Willi-DickhutMuseum










